Kyphose

Was ist eigentlich eine Kyphose der Wirbelsäule?

Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Arten von Deformitäten der Wirbelsäule. Neben der sogenannten Kyphose (vermehrte Rundrückenbildung z.B. M. Scheuermann oder Witwenbuckel bei osteoporotischen multiplen Wirbelkörperfrakturen oder bei M. Bechterew) ist wohl die Kyphose bei älteren Menschen die wohl bekannteste und häufigste Deformität der Wirbelsäule.

Wodurch wird eine Kyphose hervorgerufen?
  • idiopathische Kyphosen (am Häufigsten, ca. 85% aller Kyphosen)
  • kongenitale (angeborene) Kyphosen
  • Stoffwechsel bedingte Kyphosen
  • myogene Kyphosen
  • Kyphosen beim M. Scheuermann oder M. Bechterew

Bei den Idiopathischen Kyphosen

Im Kindesalter neigen Kyphosen zur Zunahme. Eine Richtige Haltung, v.a. wärend des sitzens ist wichtig!

Bleibt eine therapeutische Intervention aus, droht ein rasches voranschreiten der Skoliose!

Häufig auftretende Beschwerden

Im Kindes- und Jugendalter bereitet eine Skoliose, abhängig vom Ausprägungsgrad, in der Regel keine oder nur sehr selten auftretende Beschwerden im Sinne von Rückenschmerzen.

  • Rückenschmerzen, die ins Bein ausstrahlen
  • Starke Beschwerden bei längeren Geh-Strecken
    Teilweise keine 100 Meter mehr ohne längere Pause möglich
  • Taubheitsgefühl im Gesäß und/oder in den Beinen
  • Verschlimmerung der Schmerzen in gestreckter Haltung
  • Ihre Schmerzen bessern sich durch Vorbeugen oder Hinsetzen
Sorgfältige Diagnose ist Grundvoraussetzung für den Behandlungserfolg

Welche Vorgehensweise im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der Diagnose ab. Zwar weist meist schon die Schilderung der Symptome die Richtung, Klarheit bringen jedoch oft erst bildgebende Verfahren wie Computer- oder Kernspintomographie. Wichtig ist, den Grad der Wirbelsäulenschädigung zu kennen und zu wissen, wie viele Segmente von der Einengung betroffen sind. Ebenso gilt es festzustellen, ob bereits eine Instabilität der Wirbelsäule vorliegt, ob bzw. in welchem Ausmaß knöcherne Auswüchse operativ abgetragen werden müssen oder ob die angestrebte Entlastung z.B. mit dem Einsatz eines Implantats erzielt werden kann.

Prinzipiell kann jeder Wirbelsäulenabschnitt von einer Verengung betroffen sein; der am weitaus häufigsten betroffene Bereich ist die Lendenwirbelsäule.

Wie wird behandelt?
  • Konservative Behandlung

 

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apex jameda 06 17

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Nach 1 Satz über meine Beschwerden war die Diagnose klar, die sich nach Sichtung der Aufnahmen auch bestätigte. Weder mein Orthopäde, noch der Röntgenarzt (Nichts zu operieren, machen Sie Gymnastik.) hatten den Bandscheibenvorfall erkannt. Nach der OP - 1 Woche später in der ATOS-Klinik sofort beschwerdefrei, auch keine Schmerzen mehr. Die absolute Nr. 1 bei Bandscheibenproblemen!

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