Nackenschmerzen - warum treten sie auf und was hilft dagegen

Vielleicht kennen Sie das Problem auch: Der Nacken schmerzt und im Zuge dessen treten auch noch Schwindelgefühle oder Kopfweh auf? Dann sind Sie von einem Volksleiden betroffen, das viele Ursachen haben kann. Doch meist gibt es auch rasche und effektive Hilfe, die nicht immer nur auf medikamentöser Basis erfolgen muss.

Die Ursachen sind vielfältig


Grundsätzlich können Nackenschmerzen als Symptom für unterschiedliche Erkrankungen gelten. Diese liegen hauptsächlich im Bereich der Halswirbelsäule, manchmal auch im Bereich der Schulter oder des Brustkorbes. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Überlastungsprobleme der lokalen Muskulatur und des Weichteilgewebes. Ursache dafür ist, dass Sie aufgrund von Bildschirmarbeit zum Beispiel eine statische Fehlhaltung einnehmen. Mit fortschreitendem Alter können Nackenschmerzen aber auch als chronischer Verschleißprozess auftreten. Dieser ist dann sehr ähnlich einem Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule und kann zu schmerzhaften Wirbelblockaden führen. Sehr seltene Ursachen für Nackenschmerzen können Entzündungen, also eine Spondylodiszitis oder Tumore an der Wirbelsäule sein oder eine rheumatische Erkrankung wie Morbus Bechterev oder die Rheumatoide Arthritis. Auch internistische Erkrankungen, etwa der Herzkranzgefäßge oder ein Myokardinfarkt können Nackenschmerzen auslösen.

Symptome sind klar erkennbar


Klar ist, dass jede Altersgruppe von Nackenschmerzen betroffen sein kann. Sie treten jedoch häufiger im fortgeschrittenen Alter auf und dann auch noch meistens bei Frauen. Die Symptome bei Nackenschmerzen sind eindeutig zu identifizieren, denn ein reiner Nackenschmerz klassifiziert sich als Zervikalsyndrom, wobei hier keine neurologischen Symptome auftreten. Dafür kann der Schmerz durchaus bis in die Schulter ausstrahlen. Es gibt aber auch Fälle, bei denen die Nackenschmerzen zu einer kompletten Blockierung der Halswirbelsäule in ihrer Beweglichkeit führen. Mediziner sprechen dann von einem Schiefhals. Haben Sie zusätzlich zu Ihren Nackenschmerzen auch noch eine Sensibilitätsstörung oder gar Lähmungen an den Armen und Händen, liegt ein Zerviko-Brachial-Syndrom vor, das durch Nervenreizungen hervorgerufen wird. Wenn Sie zu Ihren Nackenschmerzen auch noch Kopfschmerzen, Schwindel oder Ohrensausen und Sehstörungen feststellen, kann es sich um das Zervikozephale Syndrom handeln. Dieses entsteht meist aufgrund von psychischen Belastungssituationen, nur in seltenen Fällen ist eine Verletzung oder eine Durchblutungsstörung an der Halswirbelsäule die Ursache.

Einfache Therapie mit unterschiedlichen Ansätzen


Wenn Sie häufig an Nackenschmerzen leiden, geht es in erster Linie darum, mit entsprechender Physiotherapie und Krankengymnastik für Erleichterung und Entlastung der Halswirbelsäule zu sorgen. Sind die Schmerzen akut, helfen auch entsprechende Schmerzmedikamente. Um eine Entlastung der Halswirbelsäule zu gewährleisten und die Nackenschmerzen zu lindern, hilft in vielen Fällen auch das Tragen einer Schanz'schen Krawatte, die im Prinzip eine Halsmanschette aus Schaumstoff ist. Sind Ihre Nackenschmerzen sehr stark, kann hier auch ein stabiler Halskragen aus Kunststoff Linderung verschaffen. Linderung verschaffen auch entsprechende Nackenrollen oder Nackenkissen, die ergonomisch geformt sind. Leiden Sie länger an Nackenschmerzen oder werden diese sogar chronisch, sollten Sie auch einmal komplementärmedizinische Ansätze versuchen. Damit gemeint ist vor allem die Akupunktur oder aber spezielle Kathetermethoden, die für Linderung der Schmerzen sorgen. Je nach Diagnose und Beschwerden der Nackenschmerzen ist auch ein operativer Eingriff aus dem Bereich der modernen Wirbelsäulenchirurgie eine Möglichkeit, um Ihnen eine Linderung zu verschaffen. Diesbezüglich kann Ihnen Ihr behandelnder Art eine entsprechende Diagnose und individuelle Therapievorschläge unterbreiten.

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