Endoskopische Bandscheibenoperation

Endoskopische Bandscheibenoperation

und Dekompression mit Lasertechnik

Die endoskopische Operationstechnik um Bandscheibenprobleme zu beseitigen hat sich auch für viele andere Rückenprobleme bewährt. Mittels dieser Technik können alle Arten von Bandscheibenvorfällen schonend und minimalinvasiv beseitigt werden. Diese Technik ist auch für chronische Rückenprobleme - verursacht durch Bandscheibenvorwölbungen und Einrisse - geeignet.

Zudem können jetzt auch in zunehmendem Maße Spinalkanalstenosen / Wirbelkanalstenosen, sobald sie einseitige Probleme verursachen, mittels der endoskopischen Technik entlastet werden.

Bei dieser OP Methode kommt u.a. ein hochmoderner und zukunftweisender L.I.S.A Laser zum Einsatz. Der L.I.S.A Laser arbeitet mit der so genannten „side-fire-technik“ und macht es möglich, dass das Gewebe unter einem Winkel von 90° abgetragen werden kann. Hiermit ist das Risiko auf Nervverletzungen eliminiert im Gegensatz zu der alten „gerade aus“ Technik.

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Wie läuft die Behandlung ab?

Unter örtlicher Betäubung wird perkutan unter Röntgenkontrolle zunächst mit speziellen Bohrern und Fräsern mit aufsteigendem Durchmesser die Foramenstenose (Einengung des Nervenaustrittsloch) erweitert. Nun wird ein optisches Endoskop, das mit verschiedenen Miniatur-Arbeitskanälen ausgestattet ist, behutsam zu der schon im Groben erweiterten Einengung bis zum austretenden Nerven vorgeschoben.

Unter Sichtkontrolle werden nun überstehende Reste (Kapsel, Lig. flavum und Knochen) zusätzlich zunächst mechanisch mit einem speziell entwickelten Instrument (shaver oder shrill) und anschließend zusätzlich mit einem hochmodernen und zukunftweisenden L.I.S.A Laser entfernt und somit die Einengung erweitert bis der Nerv sich wieder frei im Nervenaustrittsloch befindet. Der L.I.S.A Laser arbeitet mit der so genannten „side-fire-technik“ und macht es möglich, dass das Gewebe unter einem Winkel von 90° abgetragen werden kann.

!!! Der Erfolg ist wesentlich von der Erfahrung des Operateurs abhängig !!!

Hiermit ist das Risiko auf Nervverletzungen eliminiert im Gegensatz zu der alten „geradeaus“ Technik.

Welche Nachbehandlung ist erforderlich?

Am Tag nach der endoskopischen Bandscheibenoperation findet eine ärztliche Kontrolle statt. Zusätzlich bespricht ein Physiotherapeut das auf den Patienten individuell zugeschnittene Rehabilitationsprogramm. In den ersten zwei Wochen nach dem Eingriff tragen Sie ein speziell angepasstes Kunststoffkorsett, das den Rücken entlastet und Ihnen erlaubt, schon bald wieder Ihren gewohnten Aktivitäten nachzugehen.

endoskopische-bandscheibenoperation-nach-dekompression Es empfiehlt sich, etwa eine Woche nach der endoskopischen Bandscheibenoperation unter Aufsicht eines Physiotherapeuten eine individuell auf Sie abgestimmte Physiotherapie zu beginnen. Nach ca. 6 Wochen sollte mit muskelkräftigenden Übungen für die Rumpf- und Rückenmuskulatur begonnen werden. Gleichzeitig ist eine Rückkehr zu den gewohnten körperlichen Aktivitäten (Fitness und Sport) wieder möglich.

Detaillierte Informationen zur Nachbehandlung könne Sie auch in unsrer Anleitung “Postoperatives Programm“ zum download nachlesen.

Wann können Sie wieder Sport treiben?

Etwa drei Wochen nach dem Eingriff sollte es Ihnen wieder möglich sein, regelmäßig schwimmen zu gehen oder Rad zu fahren. Ihr gewohntes sportliches Training können Sie etwas sechs Wochen nach dem Eingriff wieder aufnehmen.

Wann sind Sie wieder arbeitsfähig?

Nach ein bis zwei Wochen können Sie wieder Bürotätigkeiten und leichte körperliche Arbeiten aufnehmen. Auf schwere körperliche Tätigkeiten sollten Sie in den ersten sechs Wochen noch verzichten und diese dann langsam steigern.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung; es ist keine Vollnarkose notwendig!
  • Weil kaum Gewebe zerstört wird, ist der Eingriff weniger belastend und das Komplikationsrisiko gering.
  • Keine Instabilität, da die Wirbelsäule stabilisierenden Strukturen (Wirbelbänder, Wirbelgelenke) vollkommen intakt gelassen werden; im Gegensatz zur mikroskopischen Technik
  • Geringere Wundheilungsschmerzen sowie erhöhte Stabilität, da die Rückenmuskulatur nicht durchtrennt werden muss.
  • Geringeres Infektionsrisiko, da der Zugang durch einen kleinen Hautschnitt (5mm) erfolgt.
  • Geringere Narbenbildung im Bereich der Nervenwurzel!
  • Schon zwei Stunden nach der Bandscheibenoperation können Sie wieder schmerzfrei gehen.
  • Es ist kein längerer Klinikaufenthalt nötig: Einen Tag nach der Bandscheibenoperation können Sie nach Hause gehen.
  • Bereits wenige Tage nach der Bandscheibenoperation können Sie wieder Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.
  • Eine kurze Rekonvaleszenz: Nach ein bis zwei Wochen sind Sie wieder arbeitsfähig, nach ca. sechs Wochen können Sie wieder Ihren gewohnten Sportarten nachgehen.
  • Der Eingriff hinterlässt kaum Narben.

 

Nachrichten zu dem Thema Endoskopische Bandscheibenoperation:

24.06.2022 - Was darf jedermann mit einem Bandscheibenvorfall nicht machen? - Stuttgarter Zeitung: Was darf jedermann mit einem Bandscheibenvorfall nicht machen?  Stuttgarter Zeitung - Quelle

14.06.2022 - Bandscheibenvorfall: Wenn die Nerven gereizt werden - Nordwest-Zeitung: Bandscheibenvorfall: Wenn die gereizt werden  Nordwest-Zeitung Nerven - Quelle

14.06.2022 - Neuer Rettungswagen in Seehausen hilft, Bandscheiben zu schonen - Volksstimme: Neuer Rettungswagen in hilft, Bandscheiben Seehausen zu schonen  Volksstimme - Quelle

12.06.2022 - Schwabmünchen: Bei Rückenschmerzen ist nicht in allen Fällen die Bandscheibe schuld | Schwabmünchner Allgemeine - Augsburger Allgemeine: Schwabmünchen: Bei Rückenschmerzen... - Quelle

07.06.2022 - Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule: Wann ist eine Operation nötig? - NDR.de: Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule: Wann ist eine Operation... - Quelle

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