Warum gibt es bei Rückenschmerzen häufig Fehldiagnosen?

Heute leidet eine stets steigende Zahl von Menschen an Rückenschmerzen, die häufig chronisch sind. Sind die Beschwerden stark oder chronisch, so wird häufig ein Arzt aufgesucht. Doch selbst wenn man einen Orthopäden als Spezialisten für den Stütz- oder Bewegungsapparat aufsucht, kann es immer wieder zu einer Fehldiagnose kommen. Rückenschmerzen können in einer Vielzahl der Fälle auch nicht-spezifisch sein, so dass sich der Auslöser für die Beschwerden nicht eindeutig feststellen lässt.

Die häufigsten Fehldiagnosen im Bereich Rücken, Lendenwirbel und Wirbelsäule

Die Auslöser für Rückenschmerzen sind nicht immer in Schäden und Fehlbildungen der Wirbelsäule begründet. Andererseits können auch Schmerzen in andren Bereichen, wie beispielsweise in den Beinen durch Schäden an der Wirbelsäule hervorgerufen werden. Daher sind Fehldiagnosen häufig und eine falsche Behandlung ist die Folge. Konditionen wie Fettleibigkeit und starkes Übergewicht können ebenso zu Rückenschmerzen führen, wie eine Lungenentzündung oder eine Erkrankung des Herzens oder der Nieren.

Ein Bandscheibenvorfall kann andererseits die Ursache für Schmerzen in der Hüfte oder den Beinen sein. So kann es zu Fällen von Fehldiagnosen kommen, bei denen die Hüfte behandelt wird, ohne dass die Schmerzen dadurch jedoch nachlassen. Oft brauche Patienten eine lange Zeit, bevor sie die wirkliche Ursache für ihre Rückenschmerzen finden können.

Was hilft bei der korrekten Ursachenermittlung?

Da bei Rückenschmerzen häufig die Gefahr einer Fehldiagnose besteht, wir in unserem Wirbelsäulenzentrum sehr viel Wert auf eine möglichst gewissenhafte und exakte Diagnose gelegt. Grundvoraussetzung dazu sind erfahrene Fachärzte ebenso, wie moderne Diagnosegeräte, die Aufschluss über den Zustand der Wirbelsäule geben können. Im apex spine Wirbelsäulenzentrum wird die Diagnose des Patienten in sorgfältig vorab geplanten Schritten erarbeitet. Dabei können auch moderne Diagnostikmethoden wie die Kernspintomographie eingesetzt werden.

Warum sind lokale Orthopäden häufig überfordert mit einer korrekten Diagnose?

Nicht jeder lokale Orthopäde hat die nötige Erfahrung, um bei Rückenschmerzen die korrekte Ursache schnell erkennen zu können. Auch stehen oft einfach nicht die neusten Apparate zur Verfügung, die eine gründliche Diagnose zu erlauben. Ohne z.B. einer Kernspintomographie der Wirbelsäule, die durch einen Experten ausgewertet wird, ist es schwer, Bandscheibenvorfälle und ähnliche degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule zu erkennen. Daher kommt es bei vor allem lokalen und nicht spezialisierten Kollegen oder Orthopäden auch häufiger zu einer Fehldiagnose, als man annimmt.

Was gehört alles zu einer gründlichen Diagnose?

Eine gründliche Diagnose beginnt stets mit der Aufnahme der Krankengeschichte des Patienten. Darauf folgt eine orthopädisch-neurochirurgische und neurologische Untersuchung, die ersten Aufschluss auf die Ursache für die Rückenschmerzen bieten kann. Darauf können ein Krafttest und eine elektromyographische Untersuchung folgen. Darüber hinaus kann auch eine internistische Untersuchung notwendig sein, um mögliche organische Ursachen zu abzuklären und / oder auszuschliessen. Röntgenaufnahmen und eine Kernspintomographie können im Anschluss weiter Klarheit bieten.

Warum macht es Sinn, sich eine zweite Meinung einzuholen?

Nicht in jedem Fall ist eine Operation die einzige Behandlungsmöglichkeit. Selbst Bandscheibenvorfälle können heute auf konservative Weise behandelt werden. Bevor man sich einer Operation unterzieht, sollte man daher eine zweite Meinung einholen um auszuschließen, dass eine Fehldiagnose vorliegt, oder dass auch eine nicht-invasive Therapie zum Erfolg führen kann.

Nach welchen Kriterien sollte die Klinik ausgesucht werden?

Wenn man unter Rückenschmerzen leidet und Linderung sucht, sollte man unbedingt auf eine Spezialisten Wert legen. Geschultes Personal, das sich auf Wirbelsäulenprobleme spezialisiert hat, wird die Ursache wesentlich schneller finden können. Eine gut ausgerüstete Klinik oder Zentrum wie das apex spine Zentrum in München verfügt darüber hinaus über modernste Diagnostik Methoden, mit denen Zweifel ausgeräumt werden können.

 

Bewertungen

Nach 1 Satz über meine Beschwerden war die Diagnose klar, die sich nach Sichtung der Aufnahmen auch bestätigte. Weder mein Orthopäde, noch der Röntgenarzt (Nichts zu operieren, machen Sie Gymnastik.) hatten den Bandscheibenvorfall erkannt. Nach der OP - 1 Woche später in der ATOS-Klinik sofort beschwerdefrei, auch keine Schmerzen mehr. Die absolute Nr. 1 bei Bandscheibenproblemen!

Privatpatient

Alter: über 50